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Vom Fotoordner zum 360°-Rundgang: So starten Betriebe in vier Wochen

Neue Werkzeuge scheitern selten an der Technik, sondern an der Einführung. Ein Plan für die ersten vier Wochen mit 360°-Dokumentation im Betrieb.

Die Technik ist der kleinste Teil. Eine 360°-Kamera bedient jeder Monteur nach fünf Minuten, ein Rundgang ist in einer Viertelstunde angelegt. Ob die Dokumentation zur Routine wird, entscheidet sich an anderer Stelle: Wer nimmt auf, wann, wer pflegt Notizen, wer lädt den Bauherrn ein. Ein Plan für die ersten vier Wochen.

Woche 1: Ein Projekt, ein Verantwortlicher

Starten Sie mit einem laufenden Projekt, nicht mit allen. Am besten eines, das gerade in der Rohinstallation ist, weil dort der Nutzen am schnellsten sichtbar wird. Ein Verantwortlicher, meist der Bauleiter oder Meister, legt das Projekt an, nimmt jeden Raum einmal auf und setzt die geplanten Bauteile. Zeitbedarf: ein Nachmittag.

Was Sie brauchen: eine 360°-Kamera, ein Stativ, ein Tablet oder Handy. Die Kamera nimmt auf, das Tablet lädt hoch.

Woche 2: Die Monteure mitnehmen

Die Monteure bekommen den Rundgang auf dem Tablet und den Auftrag, Fragen nicht mehr anzurufen, sondern an die Stelle zu schreiben. Das ist die größte Umstellung, und sie klappt, wenn der Bauleiter zuverlässig innerhalb eines Tages antwortet. Nach einer Woche merkt der Monteur, dass die Antwort da ist, wenn er wieder vor der Wand steht.

Zweite Regel für diese Woche: Vor jedem Verschließen einer Wand oder Decke ein Foto an die Stelle. Nicht mehr, nicht weniger.

Woche 3: Den Bauherrn einladen

Jetzt, wo der Rundgang lebt, wird der Bauherr eingeladen. Er sieht seinen Rohbau, die geplanten Dosen, die offenen Fragen. Der Betrieb stellt die ersten Freigaben ein: drei Entscheidungen, die ohnehin anstehen. Der Effekt zeigt sich innerhalb weniger Tage: Der Bauherr antwortet abends, der Betrieb liest morgens, niemand fährt.

Woche 4: Katalog und Preise

Bis hierher ging es um Dokumentation und Kommunikation. In der vierten Woche kommt die Kalkulation dazu: Standardsets in den Firmenkatalog kopieren, Stundensätze je Gewerk eintragen, die DATANORM-Datei des Großhändlers importieren. Danach liefert jedes gesetzte Bauteil seine Positionen mit Preis, und das nächste Angebot entsteht aus dem Rundgang.

Was danach kommt

Nach vier Wochen ist der Ablauf für ein Projekt eingespielt. Das zweite Projekt läuft von Anfang an so, das dritte auch. Die Bestandsaufnahme vor Sanierungen, die Mängelliste zur Abnahme, die Elektroplanung mit Verteilungen kommen dazu, wenn der Betrieb sie braucht, nicht weil sie da sind.

Typische Hürden

  • „Das dauert zu lange.“ Die Aufnahme dauert eine Minute je Raum. Was lange dauert, ist die Suche im Fotoordner, und die entfällt.
  • „Die Monteure machen das nicht.“ Sie machen es, wenn Fragen schneller beantwortet werden als per Telefon.
  • „Der Bauherr will das nicht.“ Bauherren wollen sehen, was passiert. Der Rundgang ist das erste Werkzeug, das ihnen das ohne Baustellenbesuch ermöglicht.

So hilft RaumFaktum 360

RaumFaktum 360 ist in wenigen Minuten eingerichtet: Betrieb registrieren, Projekt anlegen, Panoramen hochladen. Monteure, Bauherren und Partner werden per E-Mail eingeladen, ohne Lizenz pro Kopf. Katalog, Stundensätze und DATANORM-Import liegen unter Firma → Katalog. Wer erst schauen möchte, nutzt die Demo.

Demo starten oder direkt Betrieb registrieren.

RaumFaktum 360

Baubegehung, Planung und Bauherren-Abstimmung im 360°-Panorama

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