Leuchten und Bauteile auf dem Grundriss planen, im Rundgang positionieren
Zählen und gruppieren geht auf dem Plan schneller, die genaue Stelle findet man im Raum. Wie beide Sichten zusammenarbeiten, ohne dass etwas doppelt erfasst wird.
Für die Umsetzungsplanung braucht man zwei Blickwinkel. Auf dem Grundriss sieht man, wie viele Leuchten ein Geschoss bekommt und welche zusammen geschaltet werden. Im Raum sieht man, ob der Auslass wirklich über dem Esstisch sitzt und ob die Steckdose neben der Tür oder hinter dem Schrank landet. Wer nur eines von beiden nutzt, zählt entweder falsch oder platziert falsch.
Auf dem Grundriss: Menge, Raum, Gruppe
Der Grundriss ist der Ort für Entscheidungen, die den ganzen Stand betreffen: drei Doppelsteckdosen je Zimmer, eine Deckenleuchte je Raum, eine Lichtgruppe „Decke“ und eine „Wand“. Ein Tipp auf den Plan legt das Bauteil im nächstgelegenen Raum an, mit Menge und Gruppe. Die Marker sind nach Gruppe eingefärbt, sodass man auf einen Blick sieht, was zusammen geschaltet wird. Eine Mengenübersicht je Geschoss zeigt, wie viele Stellen noch offen sind.
Im Rundgang: die genaue Stelle
Ein auf dem Plan geplantes Bauteil steht im Panorama zunächst an der Startansicht und ist als „noch nicht positioniert“ markiert. Im Rundgang tippen Sie es an die richtige Stelle, fertig. Umgekehrt erscheinen Bauteile, die Sie direkt im Rundgang gesetzt haben, auf dem Plan als gestrichelte Marker neben ihrem Raum und werden dorthin gezogen, wo sie tatsächlich sitzen. Beide Richtungen arbeiten auf demselben Datensatz, deshalb bleiben Material, Kalkulation und Elektroplanung konsistent.
Duplizieren statt neu anlegen
Serien gleicher Leuchten sind der Normalfall: sechs Spots im Flur, vier Steckdosen an der Küchenzeile. Duplizieren übernimmt Lichtgruppe, Unterverteilung, Bündel und ein angehängtes 3D-Modell; jede Kopie wird mit einem Tipp platziert. Wer eine Kopie einer anderen Gruppe zuordnen will, ändert es danach, nicht vorher.
Was auf dem Plan bleibt
Die Position auf dem Grundriss ist schematisch und bleibt erhalten, auch wenn das Bauteil im Rundgang längst exakt sitzt. Das ist gewollt: Der Plan dient der Übersicht und dem Zählen, das Panorama der Stelle. Beides zusammen ergibt die Umsetzungsplanung, die der Monteur braucht, und die Mengen, die die Kalkulation braucht.
So hilft RaumFaktum 360
Unter Pläne gibt es je Geschoss den Modus „Bauteile planen“ mit Katalogauswahl, Menge, Lichtgruppe und optionalem Leuchtenmodell aus der Herstellerbibliothek; im Rundgang setzt „Jetzt positionieren“ die Stelle. Bauteile aus dem Rundgang ordnen Sie per Ziehen auf dem Plan ein. Filter nach Gewerk und „nur offene“ sowie die Mengenübersicht je Geschoss zeigen, was fehlt; Material, Kalkulation und Leuchtenliste kennen jede geplante Stelle ab dem ersten Tipp.
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