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Steckdosen planen: an der Wand statt im Grundriss

Im Grundriss sind alle Steckdosen gleich klein. Im Raum merkt man, dass eine fehlt. Wie Sie Elektroentscheidungen treffen, die Sie nach dem Einzug nicht bereuen.

Die häufigste Klage nach dem Einzug lautet nicht „das Bad ist zu klein“, sondern „hier fehlt eine Steckdose“. Der Grund ist einfach: Die Elektroplanung wird zu einem Zeitpunkt entschieden, an dem man den Raum noch nicht kennt. Im Grundriss ist eine Steckdose ein kleines Symbol, im Raum ist sie die Frage, wo die Stehlampe hinkommt.

Möbel zuerst, dann Dosen

Bevor Sie über Steckdosen sprechen, sollten Sie wissen, wo die Möbel stehen. Nicht auf den Zentimeter, aber grob: Bett mit Nachttischen an dieser Wand, Fernseher gegenüber vom Sofa, Schreibtisch am Fenster. Aus jeder Möbelposition ergeben sich Dosen: zwei am Nachttisch, eine Mehrfachkombination hinter dem Fernseher mit Netzwerk und Antenne, am Schreibtisch Strom und Netzwerk.

Gehen Sie dabei Raum für Raum vor und denken Sie an die Dinge, die man leicht vergisst:

  • Staubsauger im Flur und im Treppenhaus
  • Weihnachtsbeleuchtung am Fenster
  • Ladeplatz für Handy und Akkugeräte in der Küche
  • Außensteckdose an der Terrasse und am Eingang
  • Steckdose neben der Toilette für ein Dusch-WC

Im Raum entscheiden

Solche Überlegungen fallen leichter, wenn man den Raum sieht. Ein 360°-Rundgang des Rohbaus macht das möglich, ohne auf der Baustelle zu stehen. Sie drehen sich im Schlafzimmer um, sehen die Wand, an der das Bett stehen wird, und markieren links und rechts je zwei Steckdosen. Der Elektriker sieht Ihre Markierungen an derselben Stelle und kann direkt sagen, ob das so geht.

Höhe, Ausführung, Schaltbarkeit

Neben dem Ort gibt es Fragen, die Sie nicht allein entscheiden müssen, aber kennen sollten:

  • Höhe. Standard ist knapp über dem Boden. Über Arbeitsplatten, am Schreibtisch oder für Wandleuchten braucht es andere Höhen.
  • Schaltbar. Eine Steckdose, die mit dem Lichtschalter geschaltet wird, ist für Stehlampen praktisch. Das muss vorher feststehen, weil dafür ein anderes Kabel gelegt wird.
  • Netzwerk statt WLAN. Fernseher, Arbeitsplatz und Zugangspunkte für WLAN profitieren von einer Netzwerkdose. Nachrüsten ist teuer.
  • Smart Home. Wer später Rollläden, Licht oder Heizung automatisieren möchte, sollte das jetzt sagen. Die Vorbereitung kostet wenig, das Nachrüsten viel.

Die Entscheidung festhalten

Was Sie mit dem Elektriker besprechen, sollte an der Stelle festgehalten sein, an der es umgesetzt wird. Eine Notiz im Panorama „drei Steckdosen, 1,10 m hoch, davon eine schaltbar“ ist eindeutiger als ein Eintrag in einer Liste. Und sie ist beim nächsten Termin noch da.

So hilft RaumFaktum 360

Wenn Ihr Elektriker mit RaumFaktum 360 arbeitet, sehen Sie den Rundgang Ihres Hauses im Browser. Der Betrieb setzt die geplanten Steckdosen, Schalter und Leuchten als Bauteile an die Wand, Sie sehen, was wo geplant ist, stellen Fragen an der Stelle und geben frei. Was der Betrieb intern kalkuliert, bleibt beim Betrieb; Sie sehen die Planung, nicht die Preise.

Ein Blick ins Musterprojekt zeigt, wie das aussieht: Demo ansehen.

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