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Angebotsmappe mit Bildern vom Ort: Angebote, die der Kunde versteht

Ein Angebot mit dreißig Positionen sagt dem Kunden wenig über seine Räume. Wie Elektro- und SHK-Betriebe Positionen mit Bildern vom Ort verbinden und so Rückfragen und Missverständnisse verringern.

Der Kunde hat drei Angebote auf dem Tisch. Alle drei bestehen aus Positionslisten: „Schukosteckdose UP, 2-fach, inkl. Leitung bis 10 m“, mal 34. Die Summen unterscheiden sich, aber worin, versteht er nicht. Er ruft an und fragt, ob in Ihrem Angebot auch die Steckdose am Kamin enthalten ist. Sie wissen es selbst nicht sofort, weil die Liste nur Stückzahlen je Raum kennt.

Das Problem reiner Positionslisten

Ein Angebot ist für den Betrieb eine Kalkulation und für den Kunden eine Entscheidungsgrundlage. Diese beiden Perspektiven passen schlecht zusammen. Der Betrieb denkt in Positionen, Mengen und Einheitspreisen. Der Kunde denkt in Räumen, Wänden und Möbeln.

Die Folgen sind bekannt:

  • Rückfragen, die Zeit kosten und den Abschluss verzögern
  • Vergleiche nur über die Endsumme, weil der Inhalt nicht greifbar ist
  • Missverständnisse über den Umfang, die erst auf der Baustelle auffallen
  • Diskussionen bei der Schlussrechnung über das, was „doch drin“ war

Was eine Angebotsmappe ausmacht

Eine Angebotsmappe ergänzt das formale Angebot um das, was der Kunde braucht, um es zu verstehen. Sie besteht aus drei Teilen:

  1. Das Angebot selbst. Positionen, Mengen, Preise, Konditionen. Am besten gegliedert nach Räumen, nicht nach Gewerken oder Materialgruppen.
  2. Die Planung mit Bildern vom Ort. Für jeden Raum eine Ansicht, in der zu sehen ist, wo was hinkommt. Nicht als Grundrisssymbol, sondern an der echten Wand.
  3. Ein Link zum Rundgang. Damit der Kunde in Ruhe durch seine Räume gehen und die Planung von allen Seiten ansehen kann.

Positionen je Raum gliedern

Der einfachste Schritt ist die Gliederung. Ein Angebot, das nach Räumen aufgebaut ist, lässt sich mit der Planung abgleichen: Wohnzimmer, sieben Steckdosen, zwei Netzwerkdosen, vier Leuchtenauslässe. Der Kunde sieht, was in welchem Raum vorgesehen ist, und kann gezielt nachfragen.

Bei kleineren Räumen hilft es, Positionen zu einer Pauschale je Raum zusammenzufassen. Das senkt die Komplexität für den Kunden, ohne dass die Kalkulation im Hintergrund verloren geht.

Bilder vom Ort statt Symbole

Die meisten Kunden lesen keine Elektro- oder Sanitärpläne. Ein Symbol für eine Doppelsteckdose sagt ihnen wenig. Eine Ansicht ihrer eigenen Wohnzimmerwand mit der markierten Dose neben dem Fenster versteht jeder.

Die Bilder entstehen fast nebenbei, wenn Sie die Planung ohnehin im 360°-Rundgang setzen. Für die Mappe exportieren Sie die Ansichten mit den geplanten Bauteilen, Raum für Raum. Zusammen mit dem Angebot ergibt das ein Paket, das der Kunde auch seinem Partner oder Architekten zeigen kann, ohne dass Sie dabei sein müssen.

Ein Link zum Rundgang ist im Verkaufsgespräch hilfreich. Statt am Telefon zu beschreiben, wo die Steckdose am Kamin sitzt, öffnen beide denselben Raum und schauen auf dieselbe Wand. Änderungswünsche lassen sich direkt an der Stelle festhalten. Fragt der Kunde nach einer Ergänzung, entsteht kein Missverständnis darüber, wo sie hin soll.

Varianten anschaulich machen

Bilder helfen besonders, wenn Sie Varianten anbieten. Eine Grundausstattung und eine erweiterte Ausstattung lassen sich als zwei Planungsstände zeigen. Der Kunde sieht, was die zusätzlichen Steckdosen, Netzwerkdosen oder Leuchten konkret in seinen Räumen bedeuten, und entscheidet auf dieser Grundlage statt nur über die Differenz in der Summe.

Was die Mappe nicht leisten kann

Eine gute Mappe ersetzt kein faires Angebot. Wenn der Preis nicht passt, helfen auch Bilder nicht. Sie macht aber den Inhalt nachvollziehbar und verringert das Risiko, dass ein Angebot nur über die Summe verglichen wird. Wie sich das auf Ihre Abschlüsse auswirkt, hängt von Markt, Kunden und Preisniveau ab und lässt sich nur im eigenen Betrieb beobachten.

So hilft RaumFaktum 360

In RaumFaktum 360 setzen Sie Bauteile direkt an die Wand im Panorama; daraus erzeugt der Geschäftsführer das Angebot als PDF mit Briefkopf, Positionen je Raum und wahlweise Pauschalen je Raum. Der Planungsstand-Export liefert die passenden Ansichten mit Ausschnitten je Eintrag, und über einen Share-Link wählen Sie aus, welche Inhalte der Kunde im Rundgang sieht. Preise bleiben dabei intern: Der Kunde sieht im Rundgang Bauteil und Menge, die Preise stehen nur im Angebot.

Ausprobieren im Musterprojekt: Demo starten.

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