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Warum Sie Ihre Baustelle vor dem Verputzen fotografieren sollten

Sobald der Putz drauf ist, sind Leitungen und Rohre unsichtbar. Warum ein vollständiger Rundgang vor diesem Moment Ihnen jahrelang Ärger erspart.

Es gibt auf jeder Baustelle einen Tag, der wichtiger ist als der Einzug: der Tag, bevor die Wände verputzt werden. Bis dahin ist alles sichtbar. Jede Leitung, jedes Rohr, jede Dose, jede Stelle, an der etwas repariert wurde. Danach ist es für Jahrzehnte hinter Putz und Farbe verschwunden.

Was Sie später wissen wollen

Stellen Sie sich vor, Sie wollen in drei Jahren ein Regal im Wohnzimmer aufhängen. Wo läuft die Leitung zur Steckdose? Sie wollen die Küche umbauen: Wo ist der Wasseranschluss in der Wand, wo die Abwasserleitung? Der Elektriker soll eine zusätzliche Steckdose setzen: Gibt es in der Nähe eine Leitung, an die er anschließen kann?

Alle diese Fragen beantwortet ein Blick auf den Zustand vor dem Verputzen. Ohne diesen Blick bleibt nur Raten, Bohren mit Leitungssucher oder Aufstemmen auf Verdacht.

Einzelfotos reichen nicht

Viele Bauherren machen Fotos mit dem Handy. Das ist besser als nichts, aber im entscheidenden Moment fehlt meist genau das eine Bild. Fotos zeigen einen Ausschnitt, und welcher Ausschnitt später gebraucht wird, weiß beim Fotografieren niemand. Außerdem ist nach ein paar Jahren schwer zu sagen, welches Foto welchen Raum zeigt.

Eine 360°-Aufnahme löst beide Probleme: Sie zeigt den ganzen Raum, jede Wand, Decke und Boden, und sie ist einem Raum zugeordnet. Man steht später virtuell wieder im Rohbau und dreht sich um.

Was Sie tun können

Sie brauchen dafür keine eigene Technik, wenn Ihr Elektriker, Installateur oder Architekt mit einem 360°-Werkzeug arbeitet. Fragen Sie danach. Ein Betrieb, der seine Baustellen so dokumentiert, teilt den Rundgang mit Ihnen per Link, und Sie behalten den Zugang.

Wenn niemand im Projekt das anbietet, können Sie selbst aufnehmen. 360°-Kameras gibt es ab wenigen hundert Euro, auch geliehen. Die Regeln sind einfach:

  • Jeden Raum von der Mitte aus aufnehmen, auch Flur, Keller und Technikraum
  • Vor dem Verputzen, vor dem Estrich und vor dem Schließen abgehängter Decken je einmal
  • Die Aufnahmen mit Datum und Raumnamen ablegen

Nutzen über das Bohren hinaus

Der Zustand vor dem Verputzen hilft auch bei Mängeln. Wenn Jahre später eine Feuchtestelle auftaucht, zeigt der Rundgang, welche Leitung dort liegt. Beim Verkauf des Hauses ist eine vollständige Dokumentation ein echtes Argument. Und wenn ein Handwerker behauptet, eine Leitung sei nie geplant gewesen, sehen Sie nach.

So hilft RaumFaktum 360

RaumFaktum 360 ist das Werkzeug, mit dem Betriebe und Planer diese Rundgänge anlegen. Als Bauherr werden Sie eingeladen, kostenlos und ohne Installation, und sehen jeden Begehungsstand im Browser: den Rohbau, die Installation, den fertigen Raum. Notizen und Fragen stellen Sie direkt an der Stelle. Der Zugang bleibt, auch nach der Abnahme.

Wenn Ihr Betrieb noch nicht damit arbeitet, zeigen Sie ihm die Demo.

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Baubegehung, Planung und Bauherren-Abstimmung im 360°-Panorama

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